Edith Stein in Landshut / Zisterzienserinnen-Kloster Seligenthal

Bezüge zu Edith Stein in Landshut / Zisterzienserinnen-Kloster Seligenthal

Am 11./12.4.1931 war Edith Stein zu Besuch im Kloster Seligenthal. Dort erinnert ihr Gastgeschenk an sie.

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Mit Landshut ist Edith Stein verbunden durch ihre Zeit als Seminar-Lehrerin in Speyer (1923-1931), das damals als Teil der Pfalz auch noch zu Bayern gehörte. Sie lernte in München durch ihre eigenen Schülerinnen, die Dominikanerinnen aus Speyer, die Zisterzienserin Sr. Callista Brenzing (Abtei Seligenthal) kennen. Am 11./12.4.1931 besuchte Edith Stein Sr. Callista in ihrem Kloster Seligenthal. Sie hinterließ als Gastgeschenk ihr kleines Büchlein mit dem Salzburger Vortrag „Das Ethos der Frauenberufe“ (Augsburg 1931). Darin die Widmung: „Zur Erinnerung an den 11./12.IV.31. E. St.“[1]

Von ihrem großem Gott-Vertrauen zeugt folgender Brief an Sr. Callista: „So will ich Ihnen nur sagen, daß ich glaube, der Abstand zwischen Vermögen [= meinem Können] und [der] Aufgabe [, die mir gestellt ist,] sei bei mir noch viel größer als bei Ihnen und nur im Vertrauen auf Gottes Beistand zu ertragen.“ (ESGA 2, Br. 231)

Edith Stein schrieb ihr am 29.4.1929 über ihre Erfahrungen in der Benediktiner-Abtei Beuron: „Was man von dort mitbringt, ist dauerhaft. […Man] kann […] dort einen Schatz sammeln, der lange nährt und alles verdauen hilft, was von außen kommt.“ (ESGA 2, Br. 70)

Beate Beckmann-Zöller (2014)

[1] Neyer, Amata, „Die Vorträge Edith Steins aus den Jahren 1931-1932“, ESJ 2001, 318-337, 321.