Breslau / Wrocław

Wohnorte in Breslau

In ihrer Geburtsstadt Breslau wird an verschiedenen Orten an Edith Stein erinnert.
Als sie geboren wurde, wohnte die Familie in der Kohlestraße , 1910 kaufte ihre Mutter Auguste Stein das Haus in der Michaelisstraße 38. Dieses Haus überstand den Zweiten Weltkrieg; die Breslauer Edith-Stein-Gesellschaft konnte es erwerben. Es steht heute unter Denkmalschutz und ist als Begegnungs- und Erinnerungsstätte ausgebaut.
Viele deutsche Spender, darunter besonders die katholischen Bistümer, haben an der Wiederherstellung des Hauses mitgewirkt. (ESGA 1, Fußnote S.33)

Sitz der polnischen Edith-Stein-Gesellschaft

Das Haus in der ehemaligen Michaelisstraße, in dem die Familie Stein wohnte.
Heute: ul. Nowowiejska 38, 50-315 Wrocław
Sitz der polnischen Edith-Stein-Gesellschaft:
http://www.edytastein.org.pl/


Edith-Stein-Haus in Breslau

Gedenktafeln am Edith-Stein-Haus in Breslau  

Gedenktafeln am Edith-Stein-Haus in Breslau


Universität Breslau

Gedenktafel an der Universität Breslau

Gedenktafel an der Universität Breslau, an der Edith Stein von 1911 – 1913 Psychologie, Philosophie, Geschichte und Germanistik studierte.


St. Michaeliskirche

Nach ihrer Konversion besucht Edith Stein in der St. Michaeliskirche an der ul. Prusa oft frühmorgens die heilige Messe, wenn sie in Breslau weilt.
In der Kirche gibt es heute eine Edith-Stein-Kapelle. Der dortige Altar, von der Erzdiözese Köln gestiftet, zeigt die aufgeschlagene Heilige Schrift, daneben einen Stapel Manuskripte.
Er wurde gestaltet von der Bildhauerin Alfreda Poznanska, Professorin an der Breslauer Kunstakademie.

Edith Stein-Anregungen für Gebet und Gedenken

Foto: Prégardier/Mohr: Edith Stein-Anregungen für Gebet und Gedenken, Plöger Verlag Annweiler

zu Edith-Stein-Gedenk-Orten

Literatur

Breslau

  • Mrozowska, Danuta / Okólska, Halina, Edith Steins Spuren in Breslau.
    Illustriert von Ryszard Natusiewicz, hg. von der Edith-Stein-Gesellschaft Polen, übersetzt aus dem Polnischen von Ewa Woloszyn, Wrocław 1997
  • Franke, Elisabeth, Das Wirken von Dr. Edith Stein in Breslau.
    Zusammengestellt aus Selbstbiographie und Briefen Edith Steins und ergänzt aus Jugenderinnerungen von Elisabeth Franke, geb. Seidel, Köln, früher Breslau, Plöger-Verlag Annweiler / Essen 1998