Sehnsucht

Uns bleibt die Sehnsucht nach der Fülle des Lebens, bis wir durch das Tor des Todes eingehen dürfen in das schattenlose Licht.

Herz

Je dunkler es hier um uns wird, desto mehr müssen wir unser Herz öffnen für das Licht von oben.

Hingabe

Das innerste Wesen der Liebe ist Hingabe. Gott, der Liebe ist, verschenkt sich an die Geschöpfe, die Er zur Liebe erschaffen hat.

Vertrauen

Ich weiß, daß ich jemanden in meiner Nähe habe, dem ich rückhaltlos vertrauen kann, und das ist etwas, was Ruhe und Kraft gibt.

Vernunft

Der Gefahr, der Vernunftlosigkeit anheimzufallen, bleibt die Person ständig ausgeliefert, die auf ihrer Freiheit stehen und ihr eigener Herr sein will. Ihr Seelenleben ist das spezifisch ungeborgene.

Stille

Wenn die Seele in sich selbst leer und in sich geschlossen ist, ja, wenn das eigene, geräuschvolle Ich ganz fort ist, dann ist Raum und Stille, dass anderes Platz finden und sich vernehmbar machen kann.

Zitate von Edith Stein.

Aktuelles

Predigtimpulse aus Begegnungen mit Edith Stein

Festlichkeiten in Bad Bergzabern zum 100-jährigen Taufjubiläum der hl. Edith Stein

Jahreskonferenz 2022

Offene Tagung der Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland e.V. | Termin 24. - 26. Juni 2022 in Bad Bergzabern – Speyer | Thema: Edith Stein – „Nach langem Weg am Ziel“ - 100 Jahre Taufe und Firmung Edith Steins | Tagungsort: Hotel-Restaurant Südpfalz-Terrassen, Winzergasse 42, 76889 Gleiszellen, www.suedpfalz-terrassen.de

100-jähriges Taufjubiläum der hl. Edith Stein

Festlichkeiten in Bad Bergzabern zum 100-jährigen Taufjubiläum der hl. Edith Stein

Mitteilungen Nr.102 | 12·2021

Am 13. Januar 1931 hat Edith Stein in Ludwigshafen einen Vortrag gehalten zu dem Thema „Das Weihnachtsge-heimnis“: Die Grundgedanken dieses Vortrags (ESGA 19, S. 2–14) sollen uns zum Fest geleiten. Ausgangs-punkt ist eine der religiös tiefsten An-tiphonen aus dem Brevier, jene zur Oktav von Weihnachten, also zum 1. Januar, die in deutscher Überset-zung lautet: „Wir...

Mitteilungen Nr.101 | 10·2021

„Über das Meer hinweg verbunden“: Die Überschrift mutet träumerisch leicht, ja urlaubssehnsüchtig an. Als Erna Biberstein diesen Satz am 9. Februar 1939 an ihre Schwester Edith schrieb, waren die Vorbereitungen für die Auswanderung aus Deutschland schon weit fortgeschritten. Sie bekundete, dass es ihr „unendlich leid“ tue, dass sie sie nicht mehr vor der Abreise aus...

Mitteilungen Nr.100 | 05·2021

„Im Lauf des Sommers 1921, als die Dienerin Gottes im Begriff war, von uns wegzugehen, luden sie meine Schwägerin und ich ein, ein Buch aus unserer Bibliothek auszuwählen. Ihre Wahl fiel auf eine Biografie der hl. Teresa von Ávila, von ihr selbst geschrieben. Über dieses Detail bin ich mir absolut sicher.“ Das erklärte Pauline Reinach...