Beuron

Erzabtei Beuron

Der Jesuit Erich Przywara hat Edith Stein auf die Erzabtei Beuron aufmerksam gemacht. Nach dem Tod von Generalvikar Schwind (1927), Steins erstem geistlichen Begleiter in Speyer, wird dort der junge Abt P. Dr. Raphael Walzer ihr geistlicher Begleiter.

In der Zeit von Ostern 1928  bis zu ihrem Eintritt in den Kölner Karmel 1933 kommt Edith Stein etwa 20mal nach Beuron. Sie feiert hier die  kirchlichen Hochfeste mit, kommt aber auch, um sich mit dem Erzabt zu besprechen. In  der Weihnachtszeit 1931 schreibt sie in Beuron an ihrem viel beachteten Vortrag „Das Weihnachtsgeheimnis“ (ESGA 19, 2-14).

Edith Stein erkennt früh die menschenverachtenden Machenschaften des Naziregimes, weshalb sie sich in einem berühmt gewordenen Brief an Papst Pius IX. wendet.  Dieser Brief wurde mit einem Begleitschreiben des Erzabtes Raphael Walzer im Frühjahr 1933 von Beuron aus dem Papst übermittelt (s. Edith Stein Jahrbuch 2004).

https://www.erzabtei-beuron.de

Edith Stein-Relief von Editha Pröbstle, Koblenz, am Vorplatz der Klosterkirche (Quelle: Wikipedia).


Literatur:

Jakobus Kaffanke/Katharina Oost: „Wie der Vorhof des Himmels“
Beuroner Kunstverlag
Katharina Oost: Edith Stein in Beuron
Sonderdruck aus ERBE UND AUFTRAG 74 (1998)
Selbstverlag Edith Stein Freundeskreis Beuron

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