Mitteilungen Nr.83 | 03·2017

Mitteilungen Nr.83 | 03·2017

Schwerpunkt: Gottes Geist ist Kraft

„Gott verlangt nichts vom Menschen, ohne ihm zugleich die Kraft dafür zu geben. […] Gottes Geist ist Sinn und Kraft. Er gibt der Seele neues Leben und befähigt sie zu Leistungen, denen sie ihrer Natur nach nicht gewachsen wäre, und er weist zugleich ihrem Tun die Richtung.“ (ESGA 11/12, 375) Was Edith Stein hier in ihrer großen Arbeit „Endliches und ewiges Sein“ beschreibt, hat sie selbst „höchst realiter“ (ESGA 4, 176) erfahren. Noch bevor sie den endgültigen Schritt in die Kirche vollzogen hatte, schrieb sie im Oktober 1918 Roman Ingarden von den Wirkungen in ihr, die allein schon die Entscheidung für das Christentum hatte: „Das hat mich von dem Leben befreit, das mich niedergeworfen hatte und hat mir zugleich die Kraft gegeben, das Leben aufs neue und dankbar wieder aufzunehmen. Von einer ‚Wiedergeburt‘ kann ich also in einem tiefsten Sinne sprechen.“ (ESGA 4, 106) Edith Stein vollzog diese Wiedergeburt im Heiligen Geist durch ihre Taufe und die Vollendung der Initiation in der Firmung vor 95 Jahren. Sie ließ sich auf die „schaffende und umgestaltende Kraft“ des Glaubens ein. (ESGA 4, 176)

Seite 2:
Offene Tagung der Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland e.V (ESGD) 19. – 21. Mai 2017 in Würzburg
Seite 3:
Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Mary Heidhues
Seite 4:
Bischof em. Dr. Anton Schlembach zum 85. Geburtstag

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